Drähte auf atomarer Ebene

Published on May 19, 2017

Moleküle für den Bau von Rechenmaschinen

Wie kann es möglich sein, Geräte auf atomarer oder molekularer Ebene zu bauen? Ein Team um Francesca Moresco vom Institut für Werkstoffwissenschaft der TU Dresden erklärt, wie Moleküle zum Bau einer mechanischen Rechenmaschine benutzt werden könnten, beziehungsweise wie eines als Schalter genutzt wird.

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Acene – Molekulare Drähte generiert auf der Oberfläche

Acene haben sehr wichtige elektronische Eigenschaften, aber sind nicht sehr stabil. Deshalb wurden Acene mit mehr als 5 Benzen-Ringen kaum untersucht. In Zusammenarbeit mit Chemikern der Universität Santiago de Compostela konnten Wissenschaftler TU Dresden eine Methode entwickeln längere Acene herzustellen.

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Die Windmühle aus Dresden als Nanocar

Ein einzelnes Molekül als “Auto”: Wie ist eigentlich das Dresdner Nanocar aufgebaut und was sind die Vorteile der Windmühle beim Nanocar Race im Vergleich zu anderen Teams?

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Mehr zum Thema

Tobias Meier ist Doktorand an der Universität Basel und steuert als Co-Pilot das Schweizer Molekular-Auto. Es geht darum, einzelne Moleküle möglichst schnell über eine Rennstrecke von etwa 100 Nanometern zu bewegen. Wie dese Moleküle aussehen, wie man sie überhaupt sieht und steuert, wie die Rennstrecke beschaffen sein muss und welche Umweltbedingungen herrschen müssen, das zeigen wir Euch in unseren Videos.

Übrigens: Für die beteiligten Forscherteams ist das NanoCar Race nicht nur Spaß, sondern ernsthafte Grundlagenforschung: Vielleicht kann man mit den dabei gewonnenen Erkenntnissen eines Tages in der Nanoelektronik Computerchips oder Solarzellen bauen, vielleicht auch funktionale Oberflächen, die sich selbstständig organisieren. Doch das ist Zukunftsmusik.

Immerhin: Der Nobelpreis für Chemie 2016 ging an an drei Nanowissenschaftler, die gezeigt haben, wie man Propeller, Getriebe und sogar Nanoautos aus organischen Molekülen herstellen kann. Mehr dazu hier.

Drähte auf atomarer Ebene

Wissenschaftler des Instituts für Werkstoffwissenschaft der TU Dresden erklären, wie es möglich ist eine Silizium-Oberfläche mit atomaren Wasserstoff zu bedecken. Atomare Drähte können auf dieser Oberfläche mithilfe der STM-Spitze erzeugt werden, indem gezielt Wasserstoff entfernt wird.

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