Nanocar Race 2017: Die kleinsten Autos der Welt

Published on November 18, 2016

Der Swiss Nano Dragster

Tobias zeigt, wie der Baseler “Nano Dragster” aufgebaut ist und erklärt den “Motor” und den Spoiler des Renn-Moleküls.

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Wie man ein Nanocar sehen kann

Moleküle kann man nicht mit einem einfachen Mikroskop betrachten. Tobias benutzt dazu ein Rastertunnelmikroskop (STM). Wie funktioniert das?

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Wie steuert man ein Nanocar?

Denn Tunneleffekt kann man nicht nur benutzen, um ein Nanoauto zu sehen, sondern auch um es zu bewegen. Tobias erklärt, wie das funktioniert.

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Eine Piste aus Gold

Die “Rennstrecke” besteht aus reinem Gold, das allerdings extrem eben sein muß. Wie stellt man eine solche Oberfläche her?

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Eine extreme Umwelt

Damit man die Nanocars gezielt bewegen kann, müssen extreme Umweltbedingungen herrschen, die man nur im Labor herstellen kann.

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Nanocar Race Teil 1: Im Frühjahr 2017 findet in Toulouse (Frankreich) ein Rennen der kleinsten Autos der Welt statt. Molekülgroße Fahrzeuge gehen dort an den Start. Auf einer Rennstrecke, die gerade mal einen Zehntausendstelmillimeter lang ist, konkurrieren sechs Forscherteams aus den USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz um den Sieg. Niklas hat für Beilstein TV eines der Teams besucht und ist dafür nach Basel gefahren.

Mehr zum Nanocar Race 2017

Tobias Meier ist Doktorand an der Universität Basel und steuert als Co-Pilot das Schweizer Molekular-Auto. Es geht darum, einzelne Moleküle möglichst schnell über eine Rennstrecke von etwa 100 Nanometern zu bewegen. Wie dese Moleküle aussehen, wie man sie überhaupt sieht und steuert, wie die Rennstrecke beschaffen sein muss und welche Umweltbedingungen herrschen müssen, das zeigen wir Euch in unseren Videos.

Übrigens: Für die beteiligten Forscherteams ist das NanoCar Race nicht nur Spaß, sondern ernsthafte Grundlagenforschung: Vielleicht kann man mit den dabei gewonnenen Erkenntnissen eines Tages in der Nanoelektronik Computerchips oder Solarzellen bauen, vielleicht auch funktionale Oberflächen, die sich selbstständig organisieren. Doch das ist Zukunftsmusik.

Immerhin: Der Nobelpreis für Chemie 2016 ging an an drei Nanowissenschaftler, die gezeigt haben, wie man Propeller, Getriebe und sogar Nanoautos aus organischen Molekülen herstellen kann. Mehr dazu hier.

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